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Kolumbien: Erklärung der Gewerkschaft Sintracarbon

151024Colombia298,3 % der Beschäftigten von El Cerrejón stimmen für Streik 3400 gewerkschaftlich organisierte Arbeiterinnen und Arbeiter folgten dem demokratischen Aufruf der Gewerkschaft Sintracarbon aus Kolumbien zum Abschluss des Tarifkonflikts mit El Cerrejón [Kohlebergwerk]. Das sind 87 % der Mitglieder. Die Entscheidung der Basis war klar und eindeutig: 98,2 % stimmten für den Streik nur 0,8 % für ein Schiedsgericht. Nach dem Gesetz hat Sntracarbon infolge dieser Abstimmung 10 Tage Zeit, um die Stunde null zu bestimmen, das heißt Datum und Uhrzeit festzulegen, wann die wirtschaftliche Produktion in den Minen lahmgelegt werden soll.

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Venezuela: 28 Bergleute grausam ermordet

Am 04. März wurden in einer Goldmine mindestens 28 Bergleute im Südosten Venezuelas im Verwaltungsbezirks Sifontes, (Bundesstaat Bolivar) regelrecht hingerichtet. Die Täter sind mafiaähnliche Organisatonen, die mit Unterstützung lokaler Behörden dieses grausame Massaker durchgeführt haben. Rund um die Mine sind die Straßen blockiert, Angehörige der Opfer protestieren gegen das Massaker.

Kanada: ab 2016 sollen Roboter in der Tiefsee nach Edelmetallen schürfen

Kanadas Bergbauunternehmen Nautilus Minerals plant, mit riesigen Robotern in den Tiefen des Ozeans Edelmetalle wie Kupfer, Gold und Silber zu schürfen. Sie wollen in 1600 m Tiefe in der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea damit beginnen.

Meeresbiologen und Umweltschützer befürchten, dass der Raubbau an Mutter Natur in der Tiefsee Ökosysteme zerstören könnte, die ebenso einzigartig wie bisher kaum erforscht sind.

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Ecuador: Die Mutigen lassen sich nicht mundtot machen

160227EcuadorWir sind alle besorgt um die Umwelt. Wir sind dafür verantwortlich, über eine gute, gesunde Zukunft für unsere Generationen zu wachen. Wir kämpfen darum. In unserem Land Ecuador haben sie leider versucht, uns mundtot zu machen. Sie wollen die handwerklichen Bergarbeiter verschwinden lassen, denn alles ist an große, ausländische Betriebe abgegeben worden. Die die Folgen für unsere Zukunft werden nicht berücksichtigt.

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Größte regionale Umweltkatastrophe Brasiliens

Vale und BHP Billiton schuld an Umweltkatastrophe.

Im Südosten Brasiliens brachen vor zwei Woche zwei von 450 Staudämme von Erzbergwerken in den Bergen von Minas Gerais. Auslöser war ein kleines Erdbeben. Mindestens 11 Tote und 20 Vermisste waren zu beklagen. Mehr als 600 Menschen verloren ihr Zuhause. Insgesamt sind 15 Millionen Menschen von diesen Staudammbrüchen betroffen, denn der Schlamm verseucht das Trinkwasser der Menschen und Tiere. Aus dem Rückhaltebecken von Samarco haben sich 5 Millionen Tonnen giftige Wassermassen in einer Schlammlawine zu Tal gewälzt. 666 Flusskilometer des Rio Doce sind biologisch tot. Die Mündungsregion im Atlantik ebenfalls.Umweltschützer gehen davon aus, dass es über 100 Jahre dauern wird, bis sich das Ökosystem von dieser Katastrophe erholt hat.

Diese 8 km lange Schlammlawine schob über 400 km auf den Atlantik zu. Die ganze Dimension der Folgen dieser Dammbrüche sind bis jetzt noch gar nicht abschätzbar für die zahlreichen betroffenen Dörfer, die Umwelt und die Wasserversorgung. In den Tagesthemen (28.11.15) wurde die Behauptung von PHP Billington verbreitet, dass die Klärschlämme für Menschen ungefährlich seien.

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